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28-04-2008 Von Wolfsberg nach Greifenburg PDF Drucken E-Mail
29.04.08



An diesem Tag hieß es früh aus den Federn, weil
1. „Schleppa“ Erich meinte wir müssten um spätestens 11e alle in der Luft sein und 2. Weil die Wetterprognose für den Tag eigentlich nur Gutes erwarten ließ

Noch etwas benommen von der Samstäglichen Abendgestaltung schwang ich meinen Hintern schon um 7:00 Uhr aus den Bett, packte das ganze Graffl zusammen (a echta Nachteil beim Drachenfliegen!) und gönnte meinem Kadava noch ein halbes Bröt und an Tee.

Rüber zum Flugplatz, die Trötn aufgebaut… und dann wurde schon beschlossen das ich als Erster geschleppt werden „darf“.

Etwas nervös vor meinem 3. Schlepp, ging dann zum Glück doch alles wie geschmiert. Lediglich meinen Funk hatte ich zu leise eingestellt und so war die spätere Kommunikation mit den Compadres Erich und Klaus nicht möglich.



Ernstl hat seine Sache wieder gut gemacht und mich zielstrebig Richtung ersten schwachen Steigen auf der Saualm geschleppt. Mit 0,5 bis 1,5 Steigen wartete ich brav wie verabredet auf Erich und Klaus.

Nach einiger Zeit kam dann auch Erich daher und peilte gleich Richtung „Aufschlag Saulpe“. Was sich als Gold richtig herausstellte. Dort stand dann der erste wirkliche Bart des Tages. In Null komma nix an die Basis und dann geparkt und auf Klaus gewartet. Nach ca. einer Stunde waren wir dann endlich alle in der Luft. Klaus noch etwas weiter entfernt aber auch schon unter der Basis.

Dann startete Erich mit der Querung Saualpe – Richtung Friesach. Ich gleich hinten nach. Am ersten kleinen Hügel angekommen ließ der nächste Lift nicht lange auf sich warten. Max. Höhe getankt und dann weiter Richtung Norden.

Nach der Talquerung in Richtung Grebenzen unter Gradhöhe angekommen und zum Glück gleich den ersten Rodeo Boart erwischt. Etwas Höhe getankt, am nächsten Stopp kurbelte bereits ein Segler, was natürlich gleich etwas beruhigte.

Rüber zum Segler, rein in den Hammer und ab hier hab ich dann leider Erich verloren.

Die nächste Gleitstrecke wäre mir dann fast zum Verhängnis geworden und hat mir eine (gefühlte) einstündige Baustelle beschert. 2 x schon kurz vor der Landeeinteilung und immer die Frage im Kopf „Wie erklär ich jetzt meiner besseren Hälfte wo Sie mich abholen soll?“ Bockige, windzerrissene kleine Bärte die wirklich keine Spaß machten, aber in dieser Situation zählte eigentlich nur irgendwie nach oben zu kommen. Letztendlich dann bei 3000 Meter unter der Basis angekommen.

Angesichts meiner gedachten Streckenführung wurde es dann doch spannend. Immer die Lufträume am GPS im Auge, über KM keine Landemöglichkeit bzw. Zufahrtswege, dachte ich mir dann Sch…. drauf, immer schön hoch fliegen dann wird sich das schon ausgehen.

Ab Bad Kleinkirchheim war es dann schon wieder halb so wild. Die letzten 2 Knackpunkte waren dann noch die Querung vom Tschiernock auf die andere Talseite und dann noch die Querung Richtung Goldeck. Und schon war Greifenburg in Sicht! Die Freude und Schmerzen waren natürlich Groß!

Natürlich waren auch einige Bekannte in Greifenburg, da Steira Andi, 2 von den Bodenlosen....

Danke noch mal an meine Frau für die rasche Rückholung und an Andi fürs Drachen aufladen!

Weitere Bilder findet Ihr im Fotoalbum!
 
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